 |
 |
 |
|
|
Seekrankheit |
|
|
Vitamin C als neue Formel |
|
|
Mit einer neuen vierversprechenden Theorie begegnet ein österreichischer Universitätsprofessor einem Übel, das die Menschheit seit Jahrtausenden beschäftigt: Der Seekrankheit. Dr. Reinhard Jarisch hat herausgefunden, dass der Histamingehalt im Hirn für die Seekrankheit verantwortlich sein soll. Da Vitamin C die Histamine abbaut, folgert er daraus, dass damit auch die Seekrankheit bekämpft werden könne. Bisher hat er viele Indizien gesammelt. Aus einer Studie liegen nun die ersten Ergebnisse vor. 33 von 55 Testpersonen stellten dabei eine deutliche Besserung unter Vitamin-C-Einfluss fest. Auf Grund der zu geringen Fallzahlen kann die Studie leider nicht als wissenschaftlich gewertet werden.
|
|
|
Taktik von Professor Jarisch |
|
|
 |
Arznei: Der Cinnarizin-Wirkstoff z.B. in Alevert (verschreibungspflichtig) blockiert Histaminrezeptoren, macht aber müde.
|
 |
Vitamin C: ein bis zwei Gramm pro Tag; Lutschtabletten (z.B. Xitix): in der Woche vor dem Törn beginnen
|
 |
Motorik: mittschiffs aufhalten, ganzen Körper statt Kopf drehen, verringert die Histaminausschüttung
|
 |
Schlaf: wenn nichts mehr geht. Der Histaminspiegel sinkt gegen null.
|
 |
Ernährung: Reduktion der Zuführung von histaminreicher Nahrung
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Histaminarm |
Histaminreich |
|
Kochwurst (Leberwurst) |
Rohwurst wie z.B. Salami und Schinken |
|
Streich- und Butterkäse |
Hartkäse und lange gereifte Käsesorten |
|
Fisch, frisch oder tiefgekühlt |
Fisch, geräuchert, getrocknet, gesalzen oder in Konserve |
|
Weisswein |
Rotwein, hohe Werte bei französischen Weinen, Chianti oder Muskat |
|
normales Bier |
Weizenbier |
|
Vollkorn- und Sauerteigbrote (wenig oder keine Hefe) |
leichte und luftige Backwaren (zu viel Hefe) |
|
|
Sauerkraut, Spinat, Tomaten, Erdbeeren, Bananen, Walnüsse, Soja |
|
|
Druckbare Version
|
|
|