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Die Bodrum-Halbinsel |
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Karte Bodrum-Halbinsel
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Die Bodrum-Halbinsel gilt noch immer als das Sommerdomizil der Highsociety der Türkei. Ein Genuss sind auf jeden Fall zum Sonnenuntergang die Ausblicke vom bergigen Inland über die buchtenreichen Küsten mit den Silhouetten der vorgelagerten Inseln. In den Bauerndörfchen fallen oft grosse weisse, halbrunde Zisternen auf. Das im Winter darin gespeicherte Regenwasser half noch bis vor einigen Jahrzehnten durstigem Vieh und trockenen Feldern über den Sommer. Heute sind die Zisternen in der Regel funktionslos.
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Bodrum |

Hafen von Bodrum
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Bodrum mit seinem grossen Yachthafen zählt zu den beliebtesten Fotomotiven der Ägäis. Ein mächtiges mittelalterliches Kastell, erbau von den Johannitern bewacht die Bodrumer Bucht, in der sich die Ägäis und das Mittelmeer vereinen. Die Bodrum-Burg ist heute ein angemessenes Zuhause für reiche archäologische Sammlungen und das Museum für Unterwasserarchäologie. Bodrum, das anitke Halikarnassos, ist der Ort, in dem Herodot geboren wurde und wo das Mausoleum des König Mausolos, gebaut im vierten vorchristlichen Jahrhundert, stand. Verschlungene Gässchen mit blumenüberwachsenen Villen erinnern an die Zeit, als Bodrum noch griechisch war. Das alte antike Helikarnassos in der heutigen Bucht von Bodrum wurde vermutlich im 11. Jh. v. Chr. gegründet. Der Ritterorden der Johanniter baute im 15. Jh. Bodrum zur Festung aus.
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Halikarnassos (Bodrum) - Herodot und Mausolos |

Mausoleum
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In Halikarnassos - das heute nach dem Johanniterkastell St. Peter Bodrum heisst - wurde um 480 v.Chr. Herodot, der "Vater der Geschichte", geboren. In der multikulturellen Hafenstadt lebten Karer, Griechen und Perser miteinander. Die Blütezeit begann, als der karische Fürst und persische Satrap Maussollos die Hauptstadt Kariens von Mylasa nach Halikarnassos verlegte, hier eine neue Residenzstadt baute und im Zentrum sein aufwändiges Grabmal - eines der sieben Weltwunder - errichtete. Spärliche Reste des Mausoleums, Theater des 4. Jhts. v.Chr., Stadttor
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