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Strasse von Gibraltar |
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Karte Strasse von Gibraltar
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Gibraltar liegt an der Nordseite der gleichnamigen Meeresstraße, an der Europa und Afrika am dichtesten beieinander liegen. Die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien ist die kürzeste der Welt. Der an der Ostseite steil aus dem Meer aufragende Felsen (Upper Rock) fällt schon von weitem über die Bucht von Algeciras ins Auge. Die Affen, die Tropfsteinhöhle St. Michael's Cave, die in den Felsen geschlagenen Verteidigungsanlagen der Belagerung von 1779-1783 (Siege Tunnels) und die Main Street zum Einkauf weitgehend steuerfreien Alkohols und billiger Tabakwaren sind die touristischen Hauptattraktionen. Die Stadt Gibraltar erstreckt sich auf dem schmalen Streifen der Westseite, wo der Felsen flacher zum Meer abfällt. An der Südspitze des Felsens, dem Europa Point, steht der 1841 eröffnete Leuchtturm von Gibraltar. Die Südspitze der iberischen Halbinsel befindet sich allerdings nicht hier, sondern rund 25 km südwestlich, siehe Punta de Tarifa.
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Strasse von Gibraltar (Bild nasa)
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Für den Badeurlaub spielt die Küste an der Meerenge von Gibraltar keine Rolle. Hübsche Strandbuchten gibt es genug, aber das Wetter, genauer der Wind, spielt nicht mit. Wie durch eine Düse pfeift er durch die Meerenge und wühlt die Gewässer an der Nahtstelle von Mittelmeer und Atlantik gefährlich auf. Trotzdem herrscht hier reger Bootsverkehr. In leichten Holzbooten, „pateras“ genannt, versuchen Nach für Nacht Menschen- und Drogenhändler ihre heisse Ware von Marokko nach Spanien zu bringen. Die Entfernung ist verführerisch kurz. Wenn starke Winde durch Tarifa blasen, und das ist an vielen Tagen des Jahres der Fall, dann vertäuen die örtlichen Fischer ihre Boote fest im Hafen, dann haben sie Zeit, den wagemutigen Surfern zuzusehen
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Felsen von Gibraltar |

Leuchtturm an der Südspitze
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Seit die Engländer dieses exotische Zipfelchen am Mittelmeer im Frieden von Utrecht 1713 zugesprochen bekamen, liessen sie nie nicht mehr von ihm. Gibraltar ist Marine- und Luftwaffenstützpunkt - und ein Steuerparadies dazu. Was den spanischen Staatsmännern ein Dorn im Auge blieb, lernten die Staatsbürger zu ihrem Vorteil zu nutzen: als zollfreies Einkaufsparadies. Hautpattraktion für die Tausenden von Tagesbesuchern sind jedoch die Affen, die oben auf dem Felsen hausen. Die maurischen Eroberer hatten sie einst mitgebracht, heisst es. Es war ein arabischer Feldherr namens Tariq, der den Felsen 711 einnahm.
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Vendavales |
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Dies sind starke südwestliche bis westliche Winde im Alboranmeer, dem Seegebiet östlich der Strasse von Gibraltar sowie zwischen der spanischen Ostküste und den Balearen. Sie treten auf der Vorderseite von Tiefdruckgebieten über Westeuropa auf, insbesondere wenn Tiefs durch die Garonne-Dardassone-Senke ins westliche Mittelmeer ziehen. Ihre grösste Häufigkeit liegt zwischen September und März. Sie bringen unbeständiges rauhes Wetter mit heftigen schauerartigen Regenfällen. Die höchste Windgeschwindigkeit wird kurz vor der Passage der Kaltfront oder des nachfolgenden Troges erreicht. Durch den sogenannten Düseneffekt erreicht der Vendaval in der Strasse von Gibraltar höhere Windgeschwindigkeiten als im Alboranmeer.
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