Costa del Sol


Karte Costa del Sol

Die Costa del Sol schließt im Osten an die Costa de Almería und im Westen, getrennt durch die Straße von Gibraltar, an die Costa de la Luz an. Bei über 300 km Gesamtlänge umfasst sie die Mittelmeerstrände der andalusischen Provinzen Málaga, Cádiz und Granada.
Das subtropische Klima sorgt ganzjährig für angenehme Temperaturen und die Küste ist zusätzlich durch Bergketten vor Nordwinden geschützt.
Seit den 1960er Jahren entwickelte sich die Costa del Sol dank des Klimas und der mehr als 320 Sonnentage pro Jahr zu einem beliebten internationalen Tourismusziel. Zentren des Tourismus sind westlich von Málaga der Küstenabschnitt von Torremolinos/Benalmádena über Marbella bis San Pedro de Alcantara und im Osten Málagas die Küste zwischen Torre del Mar und Nerja (manchmal auch Costa Tropical genannt).


Malaga


Im Hafen von Malaga

Málaga wurde ca. im 8. Jahrhundert vor Christus von den seefahrenden Phöniziern gegründet, die die Stadt "Malaka", nach "malak" = salzen der Fische, nannten. Es war lange Zeit unter der Herrschaft Karthagos, aber letztlich waren es die Römer, die aus Málaga eine Stadt machten. 571 wurde die Stadt von dem westgotischen König Leovigildo besetzt. Die Araber eroberten Málaga 711 und nach der Eroberung durch die Katholischen Könige im Zuge der Reconquista am 18. August 1487 begannen die "Reformen", um die Stadt in eine neue christliche Ansiedlung zu verwandeln.
Heute ist Málaga als Hauptstadt der Costa del Sol eine moderne Stadt mit einem wichtigen Handelshafen, Flughafen und Universität. Die Stadt ist in kulinarischer Hinsicht bekannt für Rosinen und Wein (Muskateller). Der wohl bekannteste Sohn dieser Stadt ist Pablo Ruiz Picasso, der hier am 25. Oktober 1881 das Licht der Welt erblickte.


Östlich von Malaga


Buchten rund um Nerja

Nicht mehr endlose Sandstrände dominieren an der Küste östlich von Malaga, der Reiz der Landschaft liegt nun im Wechsel felsiger Abschnitte, lauschiger Buchten und schmaler Sandstreifen.
Attraktivster Ort der östlichen Costa del Sol ist Nerja mit hübschem gewachsenem Ortskern und dem berühmten Balcón de Europa: Der Platz auf einer Felsnase über dem Meer ist für Einheimische wie Besucher Flaniermeile und öffentlicher Treffpunkt, er bietet postkartenperfekte Panoramen der buchtenreichen Felsküste und der reizvollen, herb-schönen Bergkulisse der Sierra de Tejeda, an deren Hängen Feriensiedlungen im neomaurischenStil emporwachsen.


Marbella


Torbogen am östlichen Stadteingang

Kilometerlange Feinsandstrände verbinden San Pedro de Alcántara mit Marbella. Neben der Sonne sind diese Strände das tourischtische Kapital der Costa del Sol. Im Yachthafen Puerto Banús, zu Marbella gehörig, schimmern weisse Lusxusboote im Hafenbecken, umgeben von Resaturants, Diskotheken und Boutiquen. Sehen und Gesehen-Werden heisst es hier wie in Marbella, das mit seinen feinen Stränden, drei eleganten Sporthäfen und vielen Golfplätzen, den Super-Luxus-Hotels inmitten traumhafter tropischer Gärten und aufregenden Glitzerdiskos als "Goldene Meile" am Mittelmeer gilt.


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