Costa Blanca


Karte Cosata Blanca

Zwischen den beiden Kaps Cabo de Palos und Cabo de la Nao erstreckt sich ein weiter Mittelmeerbogen mit goldfarbenen Feinsandstreifen. Ihren Namen verdankt die Küste einerseits den traditionell weiß gestrichenen Häusern, andererseits aber auch den starken Lichtverhältnissen, die den Sand weiß überstrahlt erscheinen lassen. Dieser Gegensatz zwischen blauem Meer und weißer Küste wird auch dargestellt in der blau-weißen Flagge der Provinz Alicante ("Stadt des Lichts"), zu der die Costa Blanca gehört. Sie wird deshalb manchmal auch als "Golf von Alicante" bezeichnet. Im Süden schließt sich die Costa Calida an, das Mar Menor wird je nach Quelle zu beiden Küsten gerechnet.

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Alicante


Alicante Hafen

Die Grossstadt Alicante hat neben dem kleinen Denia den einzigen Handelshaven der gesamten Region. Alicante ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Spaniens. Seine Wirtschaft basiert hauptsächlich auf Tourismus und Weinproduktion. Neben Wein werden auch Olivenöl und Obst exportiert. Daneben gibt es Leichtindustrien wie Lebensmittelverarbeitung sowie eine Leder-, Textil- und Steinzeugindustrie.
Eine Spezialität ist Turrón (kat. Torró). Er besteht normalerweise hauptsächlich aus Mandeln (ca. 60%), Eiklar und Honig, doch mittlerweile gibt es Turrón auch mit Nougat und Nüssen so wie in einigen weiteren Variationen.
Es gibt eine regelmäßige Fährverbindung zu den Balearen und einen internationalen Flughafen in der Nähe. Eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist die Burg Castillo de Santa Bárbara, die sich oberhalb der Stadt auf einem Felsen befindet. Von Alicante aus wird die 3 Meilen entfernte Touristeninsel Tabarca verwaltet.



Bucht am Cabo de la Nua

Die Costa Blanca zwischen Alicante und dem Cabo de la Nao dürfte auch nach spanischen Massstäben als verstädtert gelten. Hier wohnen eigentlich nur einige Zehntausend Personen, aber es werden über eine Million Betten angeboten. Erst im Winter wird spürbar, wie verschlafen diese Nester eigentlich sind. Trotz der Touristenstädte findet sich aber immer wieder eine idyllische Bucht, wo man sich vor Anker vom Törn erholen kann.


Denia


Club Nautico in Denia

Denia ist der letzte grössere Ort der Costa Blanca, oft als hübscher Fischerort beschrieben, tatsächlich ein ehemals wichtiger Handelshafen, Zentrum eines maurischen Taifa-Fürstentums, römisch Dianium genannt, und Nachfolger der griechischen Gründung Artemisium. Von Denia verkehren Fähren nach Ibiza und Formentera, die wie die anderen Baleareninseln Mallorca und Menorca draussen im Meer vor dem Golf von Valencia liegen.


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