Istrien


Karte Istrien

Schon der Küstenteil Istriens deutet auf einige Besonderheiten des Landesinnern hin. Das blaue Gewässer von Umag und Savudrija skizziert auch Buje, ein Städtchen, das noch in der Zeit der Antike als Aussichtspunkt und Wächter Istriens bekannt war und dessen Kirchturm den Seeleuten zur Orientierung diente. Jahrtausendelang war diese Halbinsel eng mit dem Meer verbunden, was auch das Aussehen ihrer Städtchen und das Leben in ihnen bestimmte.


Umag


Marina Navograd

Er erste Jachthafen, auf den wir im nordwestlichen Teil Istriens stossen, befindet sich im Hafen der bedeutenden Touristenortschaft Umag. Darin beinden sich die Hafenverwaltung und das Zollamt. Der Jachthafen von Umag ist, wie auch alle anderen Jachthäfen auf der Halbinsel, vollkommen von allen Winden geschützt. Acht Meilen südlich von Umag liegt Novigrad mit seinen alten Stadtmauern und der gezahnten Mauerkrone und Loggia. Der kleine Jachthafen befindet sich im alten Fischerhafen und im Zentrum der Stadt, das ein interessantes Unterhaltungs- und Kulturprogramm bietet.


Pula


Marina Veruda bei Pula

Im Hafen der Stadt Pula, in dessen blauem Meerwasser sich die Monumentalität der grossartigen Arena widerspiegelt (die sich unter UNESCO-Schutz befindet), gibt es einen neueren, kleinen ACI-Yachthafen. Viel grösser ist der Jachthafen in Veruda, der sich in einer tiefen Bucht auf der Südseite der Stadt befindet. Er verfügt über die modernste Ausstattung und bietet alle nötigen Diensleistungen, was ihn zu einem unumgänglichen Treffpunkt für Seefahrer werden liess.



Marina Pula, links das Amphitheater

Pula ist eines der ältesten, wenn nicht als überhaupt das älteste kontinuierlich bewohnte Siedlungsgebiet auf dem Boden des heutigen Kroatiens. Ein erstes kleiners Amphitheater wurde vermutlich von Augustus zu Beginn seiner Regierungszeit erbaut. Kaiser Claudius liess es aufbauend auf den Grundmauern erweitern und während der Regierungszeit der Flavier (69 - 81) erhielt es sein entgültiges Aussehen. Laut einer alten Überlieferung wurde das Theater im 1. Jh. von Kaiser Vespasian auf Wunsch einer aus Pula gebürtigen Mätresse errichtet, eine kroatische Volkssage schreibt den Bau Feen zu, die die Arena in der Nacht gebaut haben sollen, und sie beim ersten Schrei der Hähne unvollendet, so wie heute noch ohne Dach, verlassen hätten. Eine Besonderheit der Arena sind die vier steinernen Türme und ein Wasserreservoir an der Nordseite, das zur Speisung der Springbrunnen diente.


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