Die Kykladen


Geografische Lage der Kykladen

Die Kykladen stehen für den Zauber der griechischen Inselwelt. Charakteristische Merkmale der Inseln sind die Architektur mit den weissgekalkten, kubischen Häusern, den engen verwinkelten Gassen und den steilen Treppenwegen. Zahlreiche Kirchen und Kapellen sowie Windmühlen runden das Bild ab.
Der Name leitet sich ab von dem Kreis (griech.:"kyklos"), den 28 grössere und 200 kleinere Inseln um die heilige Insel Delos im Herzen des Ägäischen Meeres bilden. Das heute unbewohnte Delos war in der Antike religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Auf der Insel wurden die Götter Apollo und Artemis verehrt.
Die Entfernungen zwischen den Kykladen sind gering und man sieht oft auf die Nachbarinseln.


Unterteilung der Kykladen

Zu den östlichen Kykladen gehören Delos, Andros, Tinos und Mykonos. Die mittleren Kykladen bestehen aus Paros, Naxos, Syros und den Kleinen Ost-Kykladen. Zu den südlichen zählen Folegandros, Sikinos, Ios, Anafi, Amorgos, Schinoussa, Donoussa, Koufonissia, Thirassia und Santorini. Zu den westlichen gehören Kea, Kythnos, Kimolos, Milos, Serifos und Sifnos.


Santorini


Kirche von Firostefani

Santorini, die Vulkaninsel, ist mit keiner anderen Insel vergleichbar. Ihre Schönheit und Einzigartigkeit zeigt sich in der grandiosen Landschaft und in der Architektur der Inseldörfer. Bei der Anreise mit dem Schiff ist man gleich von den Anblick der 300 Meter fast senkrecht aufragenden Kraterwände beeindruckt, auf deren Höhe die strahlend weissen Häuser und blauen Kirchenkuppeln in gleissendes Licht getaucht sind. Die Westküste fällt steil ab, die Ostküste dagegen ist flach und mit langen Kiesel- und Sandstränden versehen. In Oia, dem wohl schönsten Dorf der Insel, haben sich Künstler mit Galerien und Ateliers etabliert, deren Angebot über Keramiken, Webwaren bis hin zum erlesenen Schmuckstück reicht.


Mykonos


Hafen von Mykonos

Sie gilt als "Perle der Ägäis". Hier verschmelzen in reinster Form das Farbenspiel des Meeres mit dem Formenreichtum der blendend weissen Häuser und der Kargheit der Erde zu einer Harmonie, die von jeher Dichter, Maler und Architekten faszinierte. In den Sommermonaten ist Mykonos voller Leben und Geschäftigkeit, ein Synonym für Lebensfreude, Schönheit und Unterhaltung. Tagsüber pulsiert das Badeleben an den schönen Stränden, bis dann das abwechslungsreiche und originelle Nachtleben beginnt.


Naxos


Portara in Naxos

Naxos ist die grösste und fruchtbarste Kykladeninsel mit einer landschaftlichen Vielfalt, die von langen Sandstränden über saftige Wiesen bis zu unwegsamen Felsengebirgen variiert.


Paros


Karte Paros

Hier handelt es sich um eine Insel mit vielen Badestränden und einer reichen Auswahl an Wassersportmöglichkeiten. Wer die Stille sucht, findet im Inselinnern schöne Bauerndörfer, sanfte Hügel mit Weinanbau, Frankenburgen und byzanthinische Kirchen. Das von Paros nur durch einen schmalen Meeresarm getrennte Andparos ist wegen seiner weissen Sandstrände und seiner landschaftlichen Schönheit ein beliebtes Ausflugsziel.


Revierinfos


Karte Mykonos

Die Kykladen sind ein Meltemi-Revier. So wehen im Sommer konstante Winde aus Nordost bis Nord mit bis zu 8 Beaufort. So ist ein Auslaufen nicht immer garantiert und muss in die Törnplanung eingerechnet werden. An den vom Meltemi abgewandten Seiten befinden sich unzählige gute Ankerbuchten. Einige davon sind touristisch sehr gut erschlossen. Beim An- oder Ablegen oder Ankern nuss immer mit grossen Felsen gerechnet werden.


Gerne nehmen wir Ihren ergänzenden Beitrag entgegen. Dazu können Sie uns Text und Bilder per Mail zusenden. Wir werden Ihren Beitrag mit Ihren Angaben veröffentlichen. Benützen Sie dazu bitte unser Kontaktformular.


Druckbare Version