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Côte d'Azur |
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Karte Côte d'Azur
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Wohl keine andere Küstenregion der Welt übt seit mehr als zweihundert Jahren unverändert eine auch nur annähernd starke Anziehungskraft auf Reisende aller Art aus wie die Côte d'Azur. Die Ausdehnung der Côte d’Azur ist im französischen Lexikon ("Petit Robert") festgelegt und erstreckt sich von Cassis bis Menton an der italienischen Grenze (manche Quellen geben Hyères, Toulon oder Saint-Tropez als westlichen Anfangspunkt an). Sie ist Teil der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur mit den Küstengrenzen der Départements Bouches-du-Rhône Var und Alpes-Maritimes sowie dem Fürstentum Monaco. Bekannte Orte sind Cannes, Saint-Tropez, Menton, Antibes, Nizza und Monaco. Neben verträumten Buchten und verschlafenen Bergdörfern versprechen die mondänen Küstenorte kulturelle Highlights und Sportevents auf höchstem Niveau. Die Filmfestspiele von Cannes und der spektakuläre Formel 1-Grand-Prix auf dem Stadtkurs von Monte Carlo sind zwar auf der ganzen Welt ein Begriff, doch daß keine andere französische Stadt - abgesehen von Paris - mehr Museen besitzt als Nizza, wissen meist nur die eingeschworenen Liebhaber der Stadt an der Engelsbucht zu schätzen.
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Revierinfos |

Blick bei Eze, Côte d'Azur
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In den Sommermonaten Juli und August herrscht an der französischen Mittelmeerküste Hochsaison. Während dieser Zeit ist dieser Küstenabschnitt für Freunde abgeschiedener Buchten und verträumter Hafenstädtchen nicht zu empfehlen. Die Vor- und Nachsaisonmonate aber bieten immer noch warme Temperaturen und lassen den Reiz dieser herrlichen Landschaft in vollen Zügen geniessen. Allerdings ziehen dann Tiefdruckgebiete aus der Westwinddrift häufiger durch. Dann weht der Mistral bis zu Sturmstärke aus Nord.
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Der Mistral |
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Er ist der "ungnädige" König der Mittelmeerwinde und er beherrscht grosse Teile des Mittelmeeres. Sein Verlauf entspricht dem der mittleren Windrichtungen, er tritt verhältnismässig häufig auf. Im Gefolge eines kräftigen Mistrals bilden sich oft Tiefdruckgebiete, die im weiteren Verlauf fals alle mediterranen Winde hervorrufen können. 200 km breit ist die Lücke zwischen Pyrenäen und Alpen und in ihrer Mitte liegt noch ein weiteres Gebirge, die Cevennen (Zentralmassiv). Deshalb verbleiben die Kaltluft nur zwei Schneisen, durch die sie ins Mittelmeer eindringen kann, durch die Garonne-Carcassone-Senke nördlich der Pyrenäen und durchs Rhonetal. Westnordwest und Nord sind daher die Richtungen der intensiven Mistral-Ausbrüche. Eine weitere, nicht so bedeutende Schnese stellt das Ebro-Tal dar. In Spanien heissen die kalten Nordwestwinde Maestral oder Cierzo. Mistral-Ausbrüche werden durch die Leetief-Bildung im Golf von Genua unterstützt. Stürmisch (8 Beaufort) wird der Mistral im Löwengolf, wenn der Luftdruck-Unterschied zwischen dem Ostrand der Pyrenäen und dem Westrand der Alpen 15 hPa überschreitet.
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