Mallorca

Mallorca ist mit 3'640 km2 die grösste der vier bewohnten Baleareninseln. Die Insel zählt 650'000 Einwohner, wovon über die Hälfte in der Hauptstadt Palma leben. Das Strassennetz mit dem Busnetz ist hervorragend ausgebaut und beschildert. Auf Mallorca werden Kastilisch (Spanisch) und Mallorqui, ein katalanischer Dialekt, der stark an das provenzialische Französisch angelehnt ist, gesprochen.
Wegen seiner strategisch wichtigen Lage war Mallorca schon vor 2000 Jahren umkämpft. Phönizier, Griechen, Römer, Vandalen und Araber hinterliessen ihre Spuren. Von den ständigen Piratenüberfällen zeugen die zahllosen Wachtürme der Küste entlang.

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Das Segelrevier


Mallorquinische Küstenlandschaft

555 km Küste, entlang an imposanten Gebirgsketten bis zu einer Höhe von 1445 m im Nordwesten, feinsandigen Stränden im Nordosten, traumhaften Buchten im Südosten und pulsierendem Beach-Life im Süden. Das alles bietet Ihnen ein Segeltörn rund um Mallorca. Urige Hafenörtchen, moderne Marinas und schöne Ankerplätze stellen uns vor die Qual der Wahl. Auch die reizvolle Insel Menorca und einige kleinere Inseln sind zuweilen für einen Abstecher gut. Obwohl die Balearen touristisch gut erschlossen sind und vielerorts ein reges Leben herrscht, gibt es gerade für Segler sehr viel Natur und Ursprünglichkeit zu entdecken.
Die Balearen werden vom Azorenhochkeil beeinflußt, ein Garant für überwiegend gutes, im Hochsommer heißes Wetter, das vor allem in den großen Buchten für thermische Effekte sorgt. Starkwind kommt in den meisten Fällen aus Nordwest bis Nordost (Mistral).


Palma de Mallorca


Kathedrale von Palma

Sie ist die Hauptstadt des Gouvernements der Balearen, politisches, wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum nicht nur Mallorcas, sondern auch von Menorca, lbiza, Fomentera und Cabrera. In der Metropole wohnen über 300'000 Einwohner. Die Zahl hat sich in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt. Trotz des Wachstums gehört die Altstadt zu den größten und besterhaltenen Europas und beherbergt Denkmäler des Weltkulturerbes. Palma hatte das Glück, seit 100 Jahren von Plünderungen, Brandschatzungen oder Kriegen verschont geblieben zu sein.
Der Name erinnert an die von Römern gegründete Stadt Palmeria. Im Mittelalter war Palma ein bedeutender Welthafen, dessen Zeichner durch ihre genauen Seekarten auf allen Meeren gerühmt wurden.


Die Westküste


Halbinsel Formentor an der Nordspitze

Grossartig ist die wildromantische Landschaft des Tramontana-Gebirges, das sich über die ganze Westküste bis in den Norden zu der Halbinsel Fermentor hinzieht. Die weiten Sandstrände des Südens machen kleinen Buchten, Steilwänden und bizarren Felsformationen Platz. Sollér ist die einzige Stadt an der Westküste und liegt ineinem fruchtbaren Tal. Von Palma fährt eine nostalgische Schmalspurbahn, "Roter Blitz" genannt, durch die Berge nach Sollér.
An der nordöstlichsten Spitze der Insel befindet sich das Kap Formentor. Diese erhebt sich rund 300 Meter hoch aus dem Meer. Auch dort reihen sich stille einsame Buchten aneinander. Neben der Cala San Vicente vor allem die Cala Figuera. Sie ist ein Eldorado für Schnorchler, Angler, Ruhesuchende und FKK-Freunde. Von Land aus nur mühsam zu erreichen bleibt diese unbebaute, verlassene Bucht den Bootstouristen vorbehalten. Guter Schutz bei Süd- und Westwind, mässiger bei Ostwind, nach Norden hin offen.


Die Ostküste


Cala an der Ostküste

Die Ostküste mit ihren vielen kleinen fjordartigen Buchten, "Calas" genannt, ist wohl ein ideales Segelrevier und bietet Unterschlupfmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Sie stellt den Segler vor die Qual der Wahl. Die vielen Badebuchten mit den feinsandigen Stränden und der besten Wasserqualität ziehen fast unzählige Segler an. Die meisten Charterer segeln dieser herrlichen Küste entlang bis Alcudia oder Pollensa und zurück. Ganz im Süden lohnt sich ein Abstecher auf die Isla Cabrera. Allerdings muss hier eine schriftliche Genehmigung über Fax beantragt werden (0034/971/72 55 85).


Die Südküste


Karibikfeeling an der Colonia Sant Jordi

Mallorcas Süden zeichnet sich aus durch flache, weite Ebenen. Die Küste wird bestimmt von endlos weiten Pinienwäldern und Dünenstränden - der berühmteste ist Es Trenc. Hier, auf ca. 3 Seemeilen Länge wähnt man sich angesichts des türkis-farbenen Wassers in der Karibik. Nur Dünen und Kiefern, davor viel Ankerplatz mit gutem Sandgrund. Die leuchtend weissen Erhebungen sind die Salzberge des Salines de Llevant, die jedes Jahr ein paar Tonnen feinstes Tafelmeersalz produzieren.


Informationen

Informationen Anbieter Link
Touristische Infos Illes Balears www.illesbalears.es
     

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