Neusiedlersee


Artenreiche Vielfalt am Neusiedlersee

Der Neusiedlersee liegt im Burgenland und bedeckt eine Fläche von 315 km2. Davon liegen rund 240 km2 in Österreich und 75 km2 in Ungarn. Der österreichische Teil bildet damit die größte Seefläche in Österreich. Seine Länge beträgt 36 km und die Breite maximal 12 km. Die Länge der Küstenlinie beträgt 135 km. Der See ist fast vollständig von einem Schilfgürtel umgeben, er bildet den Lebensraum der einzigartigen Tierwelt der Region. Der Untergrund des Sees ist meist sandig. Da der See durch einen tektonischen Einschlag entstanden ist (20 Mio. Jahre), verfügt er über keinen natürlichen, nur über einen künstlichen Abfluss (Einser-Kanal). Er wird überwiegend durch Niederschläge gespeist und durch Verdunstung entwässert. Die hat Auswirkungen auf den Wasserstand, der sehr starken Schwankungen unterworfen ist. Die maximale Tiefe des Sees beträgt 1.8 Meter. Sein Wasserstand schwankt bis zu 80 cm.


Wind und Wetter


Schilfgürtel

Von Seglern und Surfern gleichermassen wird der windreiche See sehr geschätzt. Dieser weht meist aus nordwestlicher Richtung. Seine Böen sind bei Wassersportlern nicht sehr beliegt. An zweiter Stelle folgen südliche Winde. Im Regenschatten der Alpen sorgt die Thermik des Sees dafür, dass im Sommer nur noch wenig Niederschläge das Land östlich des Sees bewässern, da Gewitterwolken meist nach Norden abgedrängt werden. Im Jahresmittel werden unter 600 mm Niederschläge gemessen, dafür werden aber hier 300 Sonnentage pro Jahr gezählt, was von Touristen sehr geschätzt wird.


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